Amboss

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Der Amboss

Der Amboss, oder philosophisch Der Stein der Waisen, ist ein äußerst komplexes, hochtechnisiertes Universalwerkzeug und dient zusätzlich als Produktionsrohling, aus welchem sämtliche Gebrauchsgüter und technologischen Erzeugnisse von der handelsüblichen Brotmaschine bis zum Großraumflugzeug Dreamliner geschmiedet werden. Sein hauptsächliches Einsatzgebiet bleibt jedoch die Nutzung als plane, unzerbrechliche Plattform für hoch komplexe Justage- und Montagevorgänge, wie sie bei der Fäustelendmontage oder der Herstellung von Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie tagtäglich anfallen.

Die Oberfläche eines Ambosses ist nahezu perfekt, d.h. die maximale Erhöhung beträgt nur maximal einen Atomdurchmesser (0,0000000001 m). Eine weitere Eigenschaft, mit welcher sich die Ambossoberfläche zieren darf, ist deren relative Unzerstörbarkeit, denn weder Hochleistungslaser noch mit Diamanten besetzte Bohrköpfe sind in der Lage, eine Deformation selbiger hervorzurufen. Nur der direkte Wirkungstreffer eines Fäustels ist in der Lage, einem Amboss sichtbaren Schaden zuzufügen.

Die oben elaborierte Ummantelung dient als Abschirmung für das äußerst empfindliche Innenleben, welches zum größten Teil aus diffizilen elektro-optischen Systemen mit dem Komplexitätsgrad moderner Supercomputer besteht. Diese auf kleinsten Raum komprimierte Hochleistungstechnik gewährleistet eine herausragende Funktionalität im Bereich der Schlagdämpfung. Jeder auf die Oberfläche auftreffenden Schlag wird im Vorfeld von den internen Ambosssystemen analysiert und die Oberfläche in der Form so angepasst, dass der Benutzer den größtmöglichen Schlagkomfort verspürt und auch nach einer längeren Verwendung des Ambosses nicht anfängt, unter Müdigkeitserscheinungen zu leiden.

Entgegen der von selbst ernannten Experten propagierten Meinung ist nicht die Kugel die perfekte dreidimensionale geometrische Form, denn neueste mathematisch einwandfrei bewiesene Berechnungen ergaben, dass nur die Silhouette des Ambosses diese Anforderungen allumfassend erfüllt. Erste Tests mit ambossförmigen Gegenständen im Windkanal untermauern diese These, denn der hier gemessene Strömungswiderstandskoeffizient cw von unter 0,0001 ist bisher mit keiner anderen geometrischen Form erreicht worden.

Die Rechenleistung eines Ambosses wird mit ca. 4567 Petaflops angegeben, also 4567 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde. Zum Vergleich: Der momentan schnellste Supercomputer kommt in seiner höchsten Ausbaustufe auf lediglich 478,2 Teraflops[1], ist also rund 9500 mal langsamer. Der Entwickler (siehe Herstellung) des Ambosses untersagt es jedoch, diese enorme Rechenleistung für andere Zwecke als die ambossinterne Schlagdämpfung einzusetzen, was durch ein ausgeklügeltes Hardware basiertes, nicht zu umgehendes Sicherheitssystem erreicht wird.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Historisch

Auf Drängen Thomas Jeffersons wurde 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung auf dem Rücken eines Ambosses unterschrieben, um den noch jungen, aufstrebenden, aber noch zerbrechlichen amerikanischen Staatenbund durch diesen symbolischen Akt weiter zu stabilisieren. So sahen nach diesem Geniestreich sämtliche Gegner jener Unabhängigkeitserklärung davon ab, sie weiter in Frage zu stellen und erkannten sie vollständig an. Die United States of America sind heute das Land mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt und ihr Präsident wird als mächtigste Person der Welt bezeichnet.

Nach langem Bitten der amerikanischen Regierungsorgane wird 1969 das Sicherheitssystem eines Ambosses kurzzeitig deaktiviert, um die notwendigen Berechnungen für die Mondmission durchzuführen. Mit der zu dieser Zeit gängigen Computerperformance wären dafür mehrere Jahre nötig gewesen, jedoch stand man wegen der erfolgreichen sowjetischen Aussetzung eines Satelliten in der Erdumlaufbahn unter enormem Zugzwang. Die Berechnungen durch den Amboss dauerten 0,000005 s, nur diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das von John F. Kennedy abgegebene Versprechen, vor Ablauf des Jahrzehnts den Mond zu betreten, eingelöst werden konnte. Diese bis heute einmalige Deaktivierung des Sicherheitssystems begründete der Hersteller damit, dass ein derartiges Ungleichgewicht zwischen den beiden Großmächten katastrophale Folgen für die gesamte Menschheit nach sich zöge.

[Bearbeiten] Herstellung

Die Ummantelung und die internen elektro-optischen Systeme werden im Technologiepark αmboss am Hang des Kilauea[2] von einem Hanfried gefertigt und montiert. Die komplexe Elektronik installiert er hierbei frei Hand, er benutzt nur einen handelsüblichen Lötkolben, elektronische Bauteile, Glasfaseröhren, Laserdioden und Standardplatinen aus gängigen, einsteigergeeigneten Elektronikbaukästen. Umso höher ist die ungeheure Leistungsfähigkeit einzuschätzen, welche dieses System im fertigen Amboss zu erreichen im Stande ist.

Die Ummantelung wird ebenfalls von einem Hanfried konstruiert und geschmiedet, wobei ein von Big Brother Harry geschmiedeter Fäustel Verwendung findet, mit welchem er durch gezielte und dosierte Schläge auf das Rohmaterial dem Amboss seine endgültige Form verleiht. Das Rohmaterial besteht aus einem nur im Marianengraben vorkommenden Metall, welches die Festigkeit von Stahl um mehrere Größenordnungen übertrifft. Dies ist den enormen Drücken zu verdanken, welche in dieser 10 km tiefen Erdspalte vorherrschen. In einem Drei-Jahres-Zyklus besteigt ein Hanfried den eigens für diesen Zweck erschaffenen Großamboss und gelangt so mühelos zur Sohle des Marianengrabens, um das Metall abzubauen.

Das Perfektionieren der Oberfläche obliegt jedoch Achim Leistner in Australien. Er ist der letzte Polierer, welcher im Stande ist, eine derart perfekte Oberfläche zu kreieren, was man an der Tatsache festmachen kann, dass auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt auf dessen Fähigkeiten zurückgreift, um die SI-Einheit Meter (m) auf Naturkonstanten zurückzuführen[3]. Die Arbeiten an einem Amboss werden von ihm jedoch nach eigenem Bekunden mit wesentlich höherer Genauigkeit und Motivation durchgeführt.

Zur Zeit ist der der 95-jährige Mathematiker Hanfried Lenz für die Herstellung und Montage des Ambosses zuständig. Leider ist der als Nachfolger vorgesehene deutsche Theologe Hanfried Müller kurz vor Abschluss der 71 Jahre dauernden Ausbildung zum Ambosserschaffer im Alter von 84 Jahren verstorben.

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. Top 500 Liste der Supercomputer
  2. Teilweise korrekte Informationen über den Kilauea
  3. Geo.de

[Bearbeiten] Weblinks

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