Biersteinzimmer

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Das so genannte Biersteinzimmer war ein aus Bierstein gefertigter Raum, den der preußische König Friedrich Wilhelm I. bei dem Fäustelschmied Harry in Auftrag gab und dem russischen Zaren Peter dem Großen im Jahre 1716 zum Geschenk machte. Das Biersteinzimmer befand sich fast zwei Jahrhunderte im Katharinenpalast in Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg, bevor es in den Wirren des zweiten Weltkrieges unter bis heute nicht geklärten Umständen verschwand.

Historische Aufnahme des Biersteinzimmers


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Hintergrund der Schenkungsaktion des preußischen Königs bestand darin, einen Pakt mit dem Russischen Reich zur Bekämpfung gemeinsamer Feinde einzugehen. Aufgrund des Alkoholkonsumverhaltens mehrerer europäischer Staaten wuchs der Zorn deutscher Königreiche und Fürstentümer gegenüber den europäischen Kostverächtern. Speziell das Franzosenreich (Wein statt Bier) und das Vereinigte Königreich (warmes Bier) waren den deutschen Regenten spätestens seit Erlass des Bayrischen Reinheitsgebotes im Jahre 1516 ein Dorn im Auge. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert durfte das russische Nationalgetränk Vodka nur in vom Zaren genehmigten Tavernen ausgeschenkt werden. Zar Pjotr Alexejewitsch Romanow erkannte jedoch, dass das Russische Reich immer mehr an Macht gegenüber den Großmächten Europas einbüßte und gab die Vodkaproduktion frei. Der clevere König Friedrich von Preußen erkannte seine Chance als Regent des führenden Staates in Bezug auf den Bierkonsum gemeinsame Sache mit dem größten Konsumenten von so genanntem Schmackofatts zu machen um Staaten, in denen weder Bier nach dem deutschem Reinheitsgebot noch Schmackofatts als Genussmittel Nummer eins konsumiert werden, zu missionieren. Friedrich ließ daraufhin das Biersteinzimmer anfertigen und überreichte es als Geschenk dem russischen Zaren. Dieser war davon so begeistert, dass er sich nicht zwischen seinen russischen Wurzeln und dem damit verbundenen Vodkakonsum und dem bis dahin im Russischen Reich unbekannten Bier entscheiden konnte. In Folge dessen fand er eine Lösung für das Problem, indem er stets zu jedem Glas Bier ein Glas Vodka trank. Er gilt somit unter Historikern als Erfinder des so genannten Herrengedecks und erhielt daraufhin den Herrschernamen Peter der Große.

Historische Aufnahme des Biersteinzimmers (Westfügel)


[Bearbeiten] Folgen

Als Folge der Kooperation zur Missionierung unbelehrbarer Nationen ergab es sich, dass sich die beiden befreundeten Staaten mehr oder weniger Europa unter sich aufteilten. Während die deutschen Nationen unter der Führung Preußens West- und Südeuropa prägten, regierten russische Herrscher Ost- und Nordeuropa. Bis auf den heutigen Tag zählen west- und südeuropäische Nationen wie Deutschland, Österreich, Irland, Großbritannien, Belgien oder Portugal zu den Top Ten der Bierkonsumenten Europas, während ost- und nordeuropäische Staaten wie Russland, Finnland, Schweden, Polen oder die Ukraine zu den größten Vodkaproduzenten weltweit zählen. Speziell in Frankreich und im Vereinigten Königreich stießen die Maßnahmen der übermächtigen Nachbarn auf wenig Gegenliebe. Zahlreiche Bürger wanderten aus und gründeten im Laufe der Jahrhunderte Kolonien, so zum Beispiel teilten sich beide Nationen den afrikanischen Kontinent beinahe vollständig untereinander auf (Nordwestafrika zu Frankreich, Ost- und Südafrika sowie der indische Subkontinent zum britischen Königreich). Beide Staaten führten ihre jeweilige Trinkkultur in den neuen Kolonien ein, was endgültig zum Niedergang einst stolzer Königreiche führte. Bewohner ehemals mächtiger Nationen wie Ägypten, Karthago (heute Tunesien), Nubien (heute Ägypten/Sudan) oder Punt (vermutlich im heutigen Somalia und/oder Eritrea gelegen) leben heute nicht mehr im Wohlstand wie einst, während Bier konsumierende Staaten wie Deutschland und Österreich zu den wohlhabensten Nationen der Welt zählen. Moskau, die Hauptstadt Russlands, ist heutzutage die Stadt, in der weltweit die meisten Millionäre leben. Diese Umstände sind auf den Pakt zwischen Friedrich Wilhelm I. und Peter dem Großen aus dem Jahre 1716 (das Jahr wählte Friedrich übrigens anlässlich der 200-Jahr-Feier des Reinheitsgebotes) zurückzuführen.


[Bearbeiten] Verbleib des Biersteinzimmers

Rekonstruktion einer Wand des Biersteinzimmers

Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 verbot Zar Nikolaus II. den Ausschank und Verkauf von Vodka. Daraufhin brachen die Staatseinnahmen um ein Drittel ein. Historiker sehen in dem Verbot den Auslöser für die russische Revolution im Oktober 1917. [1]. Beim Sturm auf den Winterpalast des Zaren wurden er und seine gesamte Familie vom wütenden Mob ermordet. Die anschließenden Machthaber, die Bolschewisten, verboten die Produktion und den Verkauf aller Arten von Alkohol komplett für das gesamte Reich. Diese Maßnahme führte zum Bruch der Freundschaft zwischen dem deutschen und dem russischen Reich und gilt unter einigen Fachleuten als Auslöser für den zweiten Weltkrieg. Am 1. September 1939 überfiel das Deutsche Reich Polen um weiter Richtung Osten vorrücken und das Biersteinzimmer aus den Fängen der Bolschewisten befreien zu können. Im September 1941 beschlagnahmten Hitlers Schergen den Katharinenpalast. Ab dem 14. Oktober begann im Auftrag des Einsatzstabes Reichsleiter Rosenberg die Demontage und der Abtransport des Biersteinzimmers nach Königsberg. Seit 1945 gilt das Biersteinzimmer als verschollen.


[Bearbeiten] Theorien

Von den meisten Forschern wird die Theorie bevorzugt und als wahrscheinlich erachtet, dass das Biersteinzimmer von deutschen Bierbrauern und Bierliebhabern gerettet wurde. Als absehbar war, dass das Deutsche Reich den zweiten Weltkrieg verlieren und die Stadt Königsberg in die Hände der russischen Bolschewisten fallen würde, schlossen sich konkurrierende Bierbrauer zusammen und verschifften das Biersteinzimmer unbemerkt nach Deutschland, wo es vermutlich noch heute in den Kellern der größten Brauereien des Landes lagert und unter Verschluss gehalten wird um die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nicht zu gefährden.

Eine weitaus weniger populäre Theorie besagt, dass das Biersteinzimmer von den Bolschewisten zerstört wurde. Unbestritten ist, dass Leonid Breschnew Schloss Königsberg 1968 abreißen ließ. Einige Forscher behaupten, das Biersteinzimmer habe sich zu diesem Zeitpunkt im Kellergewölbe des Schlosses befunden. Die 1941 abtransportierten Kisten sollen bis 1968 dort gelagerten haben und von der damaligen sowjetischen Regierung bewusst zerstört worden sein, um den Bierkonsum in der Sowjetunion einzuschränken. Als Indiz führen manche Wissenschaftler an, dass die Sowjetunion gegenüber der Bier trinkenden Konkurrenz aus der westlichen Hemisphäre im so genannten Kalten Krieg den Kürzeren zog und sich schließlich geschlagen geben und den Bolschewismus, der einst den kompletten Alkoholkonsum verbot, abschaffen musste.


[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. Vodkaverbot durch Zar Nikolaus II.



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