Brecheisen

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Brecheisen

Das Brecheisen, auch Brechstange genannt, verkörpert eine der vier Grundsäulen auf dem das menschliche Konstrukt der Entwicklung im wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und soziologischen Gebiet seit Anbeginn der Zeit ruht.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Brechstange ist die erste Utensilie welche der Mensch aktiv nutzte um seinen Lebensraum nach eigenen Vorstellungen zu formen. Das erste größere globale Projekt in diese Richtung war die Teilung der anfangs zusammenhängenden Landmasse der Erde in die 5 separaten Kontinente um die Entwicklung der Schifffahrt zu erzwingen. Angesetzt an den Sollbruchstellen entfalteten die Brecheisen schnell ihre schöpferische Wirkung. Die enorme Ausdehnung der Erdoberfläche erforderte die zeitgleiche Anwendung von 3 Exemplaren dieser archaisch anmutenden Wunderwerken der effektiven Kraftübertragung. Die Auswirkungen, eines damals begangenen Fehlers während der Berechnung der optimalen pro Brecheisen eingesetzten Kraft in Nanonewton, sind heute noch in Form des stetigen Auseinanderdriften der Erdplatten zu spüren. Es ist bewiesen, dass der damals zuständige Ingenieur grob fahrlässig handelte indem er vergaß die von der Projektleitung vorgeschriebene, täglich vor Arbeitsbeginn einzunehmende Menge Bier zu verzehren.

Die bis heute im Deutschen Museum aufbewahrten Entschuldigungschreiben des besagten Ingenieurs bestätigen diese These. Es gibt keinerlei Erkenntnisse weswegen er sich die Mühe machte genau zwei Schreiben zu verfassen, jedoch existieren in der Anrede zwei von einander verschiedene Zusätze FuBaer und HaBaer was darauf hindeutet, dass jede Fassung jeweils an eine eigene in Gruppen, Vereinen oder ähnlichem organisierte Menge Menschen versandt wurde. Eventuell zwang Ihn die große intellektuelle Kluft zwischen den beiden Gruppen zu diesem zweigleisigen Vorgehen, in der Hoffnung, dass auf diese Weise wirklich jeder Einzelne, unabhängig von seinem Bildungsniveau, seiner Entschuldigungschrift folgen konnte. Um diese verschlüsselten Wortabkürzungen zu dechiffrieren werden zur Zeit alle verfügbaren Münchner Historiker und Kryptologen des Deutschen Museums eingesetzt:

Sehr geehrter Harry, sehr geehrte FuBaer, sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

An jenem verhängnisvollen Morgen blieb es mir auf Grund eines selbst verschuldeten Missgeschickes verwehrt auch das zweite Behältnis, angefüllt mit 20, 0,5 Litern Gerstensaft beherbergenden Flaschen, zu mir zu nehmen. Völlig in Gedanken versunken platzierte ich, nach dem Genuss des ersten Kastens, meinen Kopfschutz um 180 Grad verdreht, was eine Blockade meiner Mundöffnung nach sich zog. Alle drauf folgenden Versuche die restlichen 20 Flaschen zu leeren schlugen fehl - Eine Kopplung des oberen Flaschenhalses mit meiner Mundöffnung war unmöglich geworden. Zudem wurde ich in meiner Fähigkeit den für Menschen überlebenswichtigen Sauerstoff zu mir zu nehmen erheblich beschränkt. Den unkorrekten Sitz meines Helms bemerkte ich erst, als mich mehrere freundlich gesonnene, vorzüglich betrunkene Ingenieure höflich aber bestimmt auf die falsche Positionierung aufmerksam machten. Dies geschah jedoch NACH dem Anfertigen der zum entkoppeln der Kontinente entscheidenden Berechnung. Mir blieb es also versagt das Missgeschick durch das Verzehren mehrerer, höherwertiger Flüssigkeiten, wie dem Schmackofatts, ungeschehen zu machen. Ich drücke mit diesem Schreiben mein Bedauern aus und versichere, dass derlei Vorkommnisse in Zukunft nicht mehr von mir zu erwarten sind.

Hochachtungsvoll

Dipl. Ingenieur Herkules

Hallo HaBaer,

schaffte heut' morgen nur eine der üblichen zwei Kisten Bier. Sorry Jungs.

Euer Herk

Die Konsequenzen dieses historisch betrachtet einmaligen Fauxpas waren verheerend, der Ingenieur vollzog die Berechnungen nahezu nüchtern und somit musste das erhaltene Ergebnis per se fehlerhaft sein.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen mit Neutronen als Spaltelement, machte das Brecheisen In den 60er Jahren die Nutzung der CO2 neutralen Kernenergie möglich. Angesetzt zwischen den Protonen und Neutronen im Atomkern des angereicherten Urans genügte ein beherzter Ruck am entgegengesetzten Ende des Eisens um durch den enormen Hebelarm das Atom zu spalten und die dort gespeicherte Energie frei zu setzen. Ein durchschnittlich begabter Atomteiler schaffte auf diese Weise bemerkenswerte 60 Atome pro Tag. Die Energieversorgung der immer schneller expandierenden Brauereiinstitute stand nun auf einem soliden Fundament.

In der heutigen Zeit trägt jeder moderne Bürger von Welt das Brecheisen, ähnlich dem Handy, immer griffbereit im Nahbereich seines Körpers um auf alle theoretisch denkbaren Situationen vorbereitet zu sein und um seinen sozialen Status der Allgemeinheit zu präsentieren.

[Bearbeiten] Anwendung

Wie bei allen Werkzeugen des Monats sind die Anwendungsgebiete nur durch die Vorstellungskraft und Fähigkeiten des Benutzers beschränkt, deswegen seien hier nur einige wenige Beispiele genannt:

  • Sie finden Verwendung als Bissfang in der Hochseefischerei.
  • Der Kontinent Australien trohnt sicher auf 4 Brechstangen. Im Gegensatz dazu zeigen die von den Holländern favorisierten Baumstämme schon nach 40 Jahren erste Ermüdungserscheinungen. Hier wird einmal mehr der Vorteil von unter großer Hitze geschmiedeter, künstlich hergestellter Materialien gegenüber natürlich gewachsener Baustoffe sichtbar. Man darf den Holländern in diesem Fall aber nicht unterstellen kurzsichtig gehandelt zu haben, da sie das Schmiedehandwerk erst 2005 durch einen Zufall entdeckten.
  • In Weltraumgefechten dient es, quer am Heck eines Raumschiffes angebracht, als Absorber für den gegnerischen Strahlenbeschuss.
  • In besonderen Fällen findet es Verwendung als edler Zahnersatz.
  • Seit den 90er Jahren wird es in allen großen Atommächten als Trägerrakete für deren Nuklearsprengköpfe eingesetzt.

[Bearbeiten] Herstellung

Für die Produktion eines Brecheisens werden ca. 40 Tonnen Mondgestein benötigt, welches in den eigens dafür konstruierten Ultra-Hochdruck-Öfen verdichtet wird um die nötige Widerstandsfähigkeit zur erlangen. Der letzte Produktionsschritt des Verdichtens steht seit jeher unter der Schirmherrschaft einer Familie, welche jedoch abweichend vom üblichen Standard den weitaus wichtigeren VORNAMEN als Erkennungsmerkmal gewählt hat. Die Dynastie der Egbert's existiert nachweislich seit mehreren 10.000 Jahren, weswegen u.a. Roland Emmerich um Einsicht in das Familienarchiv gebeten hat um die Recherchen über die Geschichte seines neuen Films 10.000 BC mit Berichten von Zeitzeugen zu vergleichen und gegebenenfalls anzupassen. Hier ein kleiner Auszug der Zeitleiste der für die Verdichtung zuständigen Familienmitglieder:

  • 0992 - 1928 Egbert von Lüttich
  • 1928 - 1940 Egbert Lammers
  • 1940 - 1963 Egbert Möcklinghoff
  • 1963 - 1978 Egbert Lipowski
  • seit 197800 Egbert Scheunemann

Der immensen Nachfrage an Brecheisen und der verhältnismäßig schwierigen Beschaffung des Ausgangsstoffes geschuldet, forschen sämtliche weltraumerfahrenen Nationen und Nationenbündnisse fieberhaft nach kostengünstigen Möglichkeiten die Entfernung zwischen Mond und Erde schnell zu überbrücken. Das Brecheisen wird dadurch zum Motor für die Erforschung und Nutzung extraterrestrischer Ressourcen.

Aus dem verdichteten Material geschmiedet wird es von dem selben Individuum welches auch schon ein anderes Werkzeug des Monats gekonnt und unnachahmlich herstellt. Big Brother Harry kühlt das frisch geschmiedete Rohbrecheisen jedoch, anders als den Fäustel, in einer eigens dafür zusammengeführten Kombination deutscher Export-Biere ab um die Veredlung abzuschließen.

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