Die Kunst des Vergessens

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1956 Armagnac

[Bearbeiten] 19.02.2010 - Peking

Forschern der Universität Peking ist es gelungen Hinweise dafür zu finden, welche darauf schließen lassen, dass das menschliche Gehirn Erinnerungen nicht passiv vergisst, sondern erheblichen Aufwand betreiben muss[1]. Das hierfür benötigte Protein, das die Schlüsselsubstanz am Anfang dieser Kaskade darstellt wurde Rac genannt.

Der Name leitet sich aus dem Begriff Armagnac ab, der eine geschützte Herkunftsbezeichnung für eine in Gascogne hergestellte Weinbrandsorte ist[2], um die Verbindung zu dem darin enthalten Alkohol zu generieren.

Das Vergessen ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Hirnfunktionen, weil das Fehlen dieses wichtigen Mechanismus zu einem totalen Chaos in den im Gehirn verschalteten Neuronen führen würde. Die Krankheit die dieses Phänomen beschreibt wird hyperthymestisches Syndrom genannt[3].

Die Kenntnis der oben aufgeführten Tatsachen lässt den kurzzeitigen Gedächtnisverlust nach dem Genuss einer nicht geringen Menge Alkohols in einem ganz anderen wissenschaftlichen Licht erscheinen. Es handelt sich dabei lediglich um die aktive Unterstützung des für das Gehirn immens wichtige Vergessen durch die Zufuhr des Proteins Rac um die Ordnung im Gehirn wieder herzustellen und die Neuronen wieder korrekt anzuordnen. Damit dürfte auch den letzte Zweiflern unwiderlegbar bewiesen worden sein, dass ein kurzer temporärer Gedächtnisverlust mit Nichten negative Folgen nach sich zieht.

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. Süddeutsche Zeitung
  2. Armagnac (Weinbrand)
  3. Welt Online
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