Freischneider

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Der Freischneider

Der Freischneider ist für den modernen Menschen des 21. Jahrhundert das, was für einen kampferprobten Ritter des Mittelalters seine Lanze war - ein Werkzeug um konstruktive Zerstörung auszuüben um auf diese Weise scheinbar unüberwindbare Probleme zu lösen.

Er wird intensiv und mit Erfolg in der Bekämpfung der grünen Gefahr, dem Gras und der Spontanvegetation, dem Unkraut, eingesetzt. Sein Stellenwert in diesem Krieg ist vergleichbar mit dem des Zauberschwertes von Castle Grayskull, welches He-Man den endgültigen Sieg über Skeletor ermöglichte. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Freischneider in größeren Mengen und vielen verschiedenen Variationen auch dem ottonormal Bürger zum käuflichen Erwerb angeboten wird und keinerlei königliche Abstammung, wie im Fall des Prinzen Adam alias He-Man, voraussetzt.

Um eine derartige Leistung über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen zu können sind die Anforderungen an den den Freischneider mit Energie beliefernden Energiespeicher enorm. Diese Energien sind nur durch Verwendung eines ultra kompakten Kernreaktors, im oberen Bereich des Freischneiders, aufzubringen. Nichts desto trotz sind die im Kernreaktor verwendeten Miniaturbrennstäben alle 5 Stunden durch neue zu ersetzen. Um ihn wenige Sekunden in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen kann in Notfällen aber auch hochverdichtetes Kerosin verwendet werden. An Modellen mit Fusionsreaktoren wird derzeit in aller Welt fieberhaft geforscht.

[Bearbeiten] Anwendung

Die Einsatzmöglichkeiten sind, wie bei jedem ernst zu nehmenden Werkzeug, unbegrenzt.

  • Im 2. Weltkrieg wurde der Freischneider von der US Marine eingesetzt um des Antrieb beraubte Flugzeugträger und schwere Kreuzer sicher in ihre jeweiligen Heimathäfen zu manövrieren. Zu diesem Zweck wird er am Heck des havarierten Schiffes mittels Titanstreben befestigt, so dass sich der Kopf des Freischneiders unter der Wasseroberfläche befindet. Der Grund warum er nicht standardmäßig als Antrieb Verwendung findet ist darin zu suchen, dass das brachiale Drehmoment des Freischneiders zu einer zu hohen Belastung der Schiffsstatik führt, welche durch die immensen heranrauschenden Wassermassen zu kollabieren droht. Desweiteren wurden durch die den Ozean durchdringenden Schockwellen die angestammten Fließwege der großen Ströme nachhaltig verändert, was zu weitreichenden Klimaveränderungen führte. Deswegen wurde der Einsatz der Freischneider in der Schifffahrt von der UNO 1956 strikt untersagt.
  • Die enormen Kräfte, welche die Rotoreinheit des Freischneiders freisetzt, werden im Bereich der Luftfahrt eingesetzt um eigentlich fluguntauglichen Objekten, wie der hawaiianischen Inselgruppe, das Aufsteigen in die Luft zu ermöglichen. Aber auch hier darf man die fatalen Auswirkungen auf die Umwelt nicht unterschätzen. Durch den Einsatz eines Freischneiders, nahe des physikalischen Nordpoles, zum Zwecke einen ca. 5.000 Tonnen schweren Eisberg, durch den Transport in einer Höhe von 10.000 m, aus dem Einflussbereich der Schifffahrtsrouten zu befördern, wurde der Wirbelsturm Katrina hervorgerufen welcher die immensen Überschwemmungen in der amerikanischen Jazzhochburg New Orleans hervorrief.

Aus den oben genannten Einsatzbeispielen ist ersichtlich, dass die Bedienung, ähnlich der eines Fäustels, die Ausbildung in mannigfaltigen Gebieten oder aber das Tragen des Vornamens Harry erforderlich macht. Bei Nichtbeachten dieser Vorgaben ist es durchaus möglich, bei dem Versuch dieses Hochtechnologie-Werkzeug einzusetzen, sein Leben zu verlieren. Die häufigste Todesursache ist der Erstickungstod, was daher rührt, dass bei dem versehentlichen erheben der Rotoreinheit gen Himmel der Auftrieb durch die rotierenden Titaniumschaufeln den Benutzer innerhalb weniger Nanosekunden in die obere Stratosphäre katapultiert, wo er keine atembare Atmosphäre vorfindet.

[Bearbeiten] Weblinks

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