Grammatikreform

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Eine Grammatikreform hat es in Deutschland im Prinzip noch nie gegeben. Während im Laufe der Geschichte die Rechtschreibung - nicht nur in Deutschland - schon des Öfteren reformiert wurde, besteht die Grammatik in ihrer ureigensten Form schon seit Jahrhunderten. In den meisten europäischen Sprachen wurde sie antiken Sprachen wie Altgriechisch oder Latein entlehnt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Idee

Nachdem der deutsche Bundestag am 26. März 1998 eine Reform zur Vereinfachung der deutschen Rechtschreibung beschloss, entschied sich ein kleiner, elitärer Kreis von sozialpolitisch orientierten jungen Männern Mitte des Jahres 2006 auch die deutsche Grammatik zu reformieren. Das Hauptmerkmal der Grammatikreform ist die nahezu vollkommen weggefallene Flexion von Verben (Konjugation). Es wird lediglich noch im Tempus (Zeit) unterschieden. Sowohl für Präsens (Gegenwart) als auch für Futur (Zukunft) gilt nur noch der Infinitiv. Für Präteritum-Formen (Vergangenheit) wird das Partizip Perfekt im Passiv verwendet. Darüber hinaus besteht der einzige Unterschied zwischen Aussagesatz und Frage lediglich nur noch in der Interpunktion am Ende des Satzes; nämlich entweder einem Ausrufe- oder einem Fragezeichen. Das führt zum Wegfallen der Umstellungen von Subjekt, Prädikat und Objekt zur Umwandlung von Aussage- in Fragesatz und umgekehrt, was eine erhebliche Erleichterung im alltäglichen Sprachgebrauch darstellt.

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] Konjugation im Präsens sowie im Futur

Bezeichnung der Form Beispiel
1. Person Singular Ich Bier trinken
2. Person Singular Du Bier trinken
3. Person Singular Er/Sie/Es Bier trinken
1. Person Plural Wir Bier trinken
2. Person Plural Ihr Bier trinken
3. Person Plural Sie Bier trinken

[Bearbeiten] Konjugation im Präteritum

Bezeichnung der Form Beispiel
1. Person Singular Ich getrunken Bier
2. Person Singular Du getrunken Bier
3. Person Singular Er/Sie/Es getrunken Bier
1. Person Plural Wir getrunken Bier
2. Person Plural Ihr getrunken Bier
3. Person Plural Sie getrunken Bier

[Bearbeiten] Einführung

Ähnlich wie bei der Rechtschreibreform von 1996 ist auch bei der Grammatikreform eine schrittweise Einführung geplant. Es ist zunächst eine Übergangsphase geplant, in der die staatlichen Einrichtungen ab dem Jahre 2008 angehalten sind, die neue Grammatik zu verwenden. Während der Übergangsperiode sind beide Schreibweisen gültig. Ab dem Jahre 2010 soll dann endgültig in allen Bereichen des täglichen Lebens ausschließlich die reformierte Grammatik verwendet werden.

[Bearbeiten] Ziele

Die Reform soll dazu dienen eingewanderten Mitbürgern, Kleinkindern sowie geistig weniger versierten Personen das Erlernen der deutschen Sprache wesentlich zu vereinfachen. Insbesondere die Integration von Emigranten lag den Reformatoren dabei besonders am Herzen. Daher ist die Reform teilweise auch an deren "Deutsch-Stil" angepasst (Beispiel Fremder: "Du wollen Rose kaufen?", nach der neuen Grammatik: "Du wollen kaufen Rose?"). Aber auch das schlechte Abschneiden Deutschlands in der sogenannten PISA-Studie hat die Politik zum Handeln gezwungen. So sollen die deutschen Kinder von kleinauf sich nicht länger mit der komplizierten Grammatik der vorangegangenen Generationen auseinandersetzen müssen. Da künftig nur noch Deutschunterricht bis zur Grundschule notwendig ist, bleibt mehr Spielraum im Lehrplan für andere Lehrfächer, was den Schnitt der Bildung und somit die Platzierung in der nächsten PISA-Studie wesentlich anheben soll.

[Bearbeiten] Weblinks

http://www.harryliga.de.vu, erste offizielle Homepage mit neuer Grammatik



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