Handball

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Handball ist ein simples, rundenbasiertes Ballspiel vergleichbar mit Dart, Curling oder Boule, was den Anspruch an Körper und Geist betrifft. Wie bei den vorgenannten Sportarten ist es das Ziel weniger Fehlversuche zu fabrizieren als der Gegner. Die Einfachheit des Spiels zeigt sich auch darin, dass die im Fußball so beliebten Auszeichnungen Gelbe und Rote Karte seltener verliehen werden und eine niedrigrangigere Auszeichnung in Form der Zeitstrafe eingeführt wurde. Ebenso ist es Handballern aufgrund ihrer zumeist sportlichen Limitierung nahezu unmöglich, die nur von den besten Fußballspielern zu beherrschende Technik einer so genannten Schwalbe auszuführen. Der Frauenanteil in den Vereinen ist wesentlich höher als bei anderen Sportarten, was zum einen geschichtlich bedingt, andererseits auch den geringen Anforderungen und Voraussetzungen zuzuschreiben ist.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Spiel

Der Ablauf dieses einfachen Spiels ist schnell erklärt. Die Regeln sind deshalb einfach gehalten, da der durchschnittliche Intelligenzquotient eines Handballspielers um bis 72% geringer ist als der anderer Sportler. Als Gegenbeispiel wird an dieser Stelle oft Fußball angeführt.

Schiedsrichter entscheidet über die nächste Aktion

[Bearbeiten] Spielfeld

Gespielt wird zumeist in der Sporthalle um dreckige Kleidung zu vermeiden. Da bei diesen als "Sport" bezeichneten Übungseinheiten selbst bei stark übergewichtigen Personen selten Schweiß entsteht, können die Klamotten über mehrere Monate hinweg getragen werden. Das eigentliche Spielfeld ist dabei wesentlich kleiner als beispielsweise beim Fußball oder beim Eishockey um die geringere Kondition wettmachen zu können. Den Torraum dürfen dabei nur die Torhüter straffrei betreten, vergleichbar mit der verbotenen Zone auf der Ostseite der Berliner Mauer, die nur von Soldaten des Grenzkommando Mitte betreten werden durfte.

[Bearbeiten] Ablauf

Eine Mannschaft beginnt und wirft mit dem Ball auf das gegnerische Tor. Die verteidigende Mannschaft versucht dabei mit Hampelmannbewegungen den Gegner zu verwirren. Das geschieht abwechselnd bis die Spielzeit abgelaufen ist. Wer öfter den gegnerischen Torwart trifft verliert das Spiel. Um den Handballern das Denken zu ersparen, müssen sie sich lediglich so lange den Ball zuwerfen bis der Schiedsrichter den Arm hebt, woraufhin ein Wurf auf das Tor erfolgen muss.

[Bearbeiten] Kulturelle Bedeutung

Obwohl Handball ein relativ einfacher, unspektakulärer Sport ist, hat er großen Anteil am Verlauf der Menschheitsgeschichte: Hier sollen die wichtigsten Ereignisse der Geschichte, die einen Bezug zum Handballspiel haben, in chronologischer Reihenfolge angeführt und näher erläutert werden.

[Bearbeiten] Sündenfall

(ca. 15.000 v. Chr.): Adam hatte von Gott erfahren, dass das Paradies perfekt sei. Am Baum der Erkenntnis entdeckte er ein rundes Objekt, das er für einen Handball hielt, was an einem "perfekten Ort" natürlich nicht sein darf. Da Adam jedoch Gott nicht infrage stellen wollte, schwebte ihm vor, den vermeintlichen Handball stillschweigend zu zerbeißen und verschwinden zu lassen. Der "Handball" war allerdings ein Apfel, den Gott zu essen verbot. Durch die Aktion Adams wurde der Mensch aus dem Paradies vertrieben und brachte so die Sterblichkeit unter die Menschen.

Atlantischer Nationalspieler

[Bearbeiten] Untergang von Atlantis

(ca. 9.600 v. Chr.): Der sagenhafte Inselstaat Atlantis war einst eine Nation sportbegeisterter Menschen. Lange Zeit war Fußball Nationalsport Nummer eins. Während dieser Zeit stieg Atlantis zur größten Weltmacht auf und unterwarf mit seiner 1.200 Kriegsschiffe und 240.000 Mann starken Marine ganz Westeuropa und Nordafrika. Doch mit der Zeit wurden die Atlanter übermütig. Nachdem sie einige von der US-Regierung rund 11.600 Jahre später so bezeichneten "Schurkenstaaten" (Staaten, in denen Handball die beliebteste Sportart ist) erobert hatten, frönten immer mehr von ihnen dem Handball, schworen dem Fußball ab und verloren somit auch ihre körperliche Kraft und Fitness, die sie einst zum Herrscher über Europa aufstiegen ließen. Dies war der Anfang vom Ende Atlantis'. Die zahlenmäßig stark überlegene atlantische Marine unterlag in einer erbitterten Schlacht der Streitmacht Athens. Wenig später straften die Götter Atlantis für ihren Frevel, indem sie die Insel mit einem schweren Erdbeben und anschließender Flut schlugen, bei der die komplette Insel zerstört wurde und versank und alle Atlanter jämmerlich ertranken.

[Bearbeiten] Tod des Bonifatius

(754 oder 755): Der im südenglischen Crediton als "Wynfreth" (deutsch: Winfried) geborene Bonifatius geriet bereits im frühen Kindesalter mit dem Fußball in Berührung, der ihn zugleich so sehr begeisterte, dass er bei Papst Gregor II. im Jahre 719 um einen Auftrag zur Missionierung bat, den jener auch bewilligte. Fortan reiste Bonifatius unter anderem durch Friesland, Hessen, Thüringen und Bayern und errichtete vielerorts Sportplätze und gründete Fußballvereine (so zum Beispiel den BVB in Dortmund = BoniVatius Borussia oder in Stuttgart den VfB = VusbalFerein Bonifatius, jeweils altdeutsche Schreibweise, 8. Jahrhundert). Beim Versuch den Club BSV Kickers (= Bozifanischer SportVerein) im ostfriesischen Emden zu gründen und in dieser damals stark vom Handball geprägten Region zu etablieren, wurde Bonifatius am 5. Juni des Jahres 754 oder 755 (Todesjahr nicht genau belegt) im friesischen Dokkum von mehreren hochrangigen Handballfunktionären erschlagen. Jene Funktionäre sahen durch den Erfolg der in anderen deutschen Regionen durchgeführte Bekehrung vieler Handballer zum Fußball durch Bonifatius eine Gefahr und verhinderten durch ihre grausame Tat die Ausbreitung des Fußballs im Norden des Landes. So ist der Nordwesten auch heute noch mit acht Vereinen (SG Flensburg-Handewitt, HSV Hamburg, THW Kiel, TBV Lemgo, GWD Minden, TuS Nettelstedt-Lübbecke, HSG Nordhorn, Wilhelmshavener HV) wesentlich stärker in der Handball- als in der Fußball-Bundesliga (Hamburger SV, SV Werder Bremen) vertreten.

Der türkische Trainer Großwesir Kara Mustafa Pascha

[Bearbeiten] Wiener Türkenbelagerung

(1529 und 1683): Nachdem die Türken in den Jahren vor 1529 bereits ihre fußballerische Vormachtstellung im kleinasiatischen Raum demonstriert hatten, wollten sie nun auch Europa erobern. Da bis auf den heutigen Tage im osteuropäischen Handball größtenteils einen höheren Stellenwert als Fußball besitzt, war es für die von Süleyman I. trainierten Türken kein Problem, die Mannschaften der heutigen Staaten Bulgarien, Rumänien, Serbien und Ungarn zu schlagen und in das Finale in Wien gegen das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen einzuziehen. Die Türken, die mit einem Kader von etwa 86.000 Mann angereisten, gingen als klarer Favorit in die Partie. Da der Fußball sich schon lange großer Beliebtheit im Heiligen Römischen Reich erfreute, konnte der Außenseiter aus Wien unter dem Trainergespann Wilhelm von Roggendorf/Niklas Graf Sal sich mit seinem etwa 24.000 Mann starken Kader ein Unentschieden erkämpfen. Da zu dieser Zeit das Elfmeterschießen noch nicht eingeführt war, musste ein Wiederholungsspiel angesetzt werden. Um die zahlenmäßige Unterlegenheit zu verringern, wurden Handballvereine im Heiligen Römischen Reich verboten um mehr Nachwuchstalente für den Fußball zu begeistern. Dies gelang und leitete den Aufstieg des Heiligen Römischen Reiches und seiner Nachfolgestaaten zu einer Fußballgroßmacht ein. Beim Wiederholungsspiel im Jahre 1683 konnten Trainer Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg und Assistenzcoach König Jan III. Sobieski auf eine Auswahl von geschätzten 100.000 Mann zurückgreifen und so den Türken um Trainer Großwesir Kara Mustafa Pascha mit ihren 120.000 Spielern wesentlich besser Paroli bieten. Durch die besseren Trainingsbedingungen und der damit verbundenen technischen und kämpferischen Überlegenheit konnten die bis dahin unbesiegten Türken geschlagen werden, so dass diese sich zurückziehen mussten und es bis zum Jahre 1996 dauerte, bis sich erneut eine türkische Auswahl für die Endrunde einer Fußball-Europameisterschaft qualifizieren konnte.

[Bearbeiten] Erster Weltkrieg

(1914 bis 1918): Im Zeitalter des Imperialismus kämpften die Großmächte Europas um die Vorherrschaft auf dem afrikanischen Kontinent und hatten daher dort viele Kolonien, aber auch in Asien und Ozeanien. Die Spannungen zwischen den einzelnen Staaten nahmen stetig zu bis schließlich zu jenem verhängnisvollen Sommertag. Am 28. Juni 1914 wurde der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, ermordet. Franz Ferdinand von Österreich-Este, der seit seiner Geburt an Spina bifida ("Offener Rücken") litt, bekam beim so genannten "Attentat von Sarajevo" beim Besuch des Handballsfreundschaftsspiels zwischen Bosnien und Deutsch-Südwestafrika von einem serbischen Zuschauer einen Handball absichtlich in die Öffnung seines Rückens geworfen. Dabei wurden diverse lebenswichtige Organe verletzt. Da beim Handball keine hochqualifizierten Ärzte wie bei anderen Sportarten (Beispiel: Sani beim Globus Hallenmasters-Cup in Dutenhofen) erlag der Herzog noch an Ort und Stelle, woraufhin Österreich-Ungarn Serbien den Krieg erklärte und wenig später das Deutsche Reich, Frankreich, Russland, Großbritannien, Italien und die Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg eintraten und somit die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts auslösten.

[Bearbeiten] Bekannte Persönlichkeiten

An dieser Stelle soll eine chronologische Liste von bekannten Persönlichkeiten aus der Geschichte des Handballs aufgeführt werden, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die nachfolgenden angeführten Personen können dabei sowohl als Spieler als auch als Funktionäre oder Fans in der Vergangenheit oder Gegenwart des Spiels in Erscheinung getreten sein.

  • Pontius Pilatus (26 bis 36 Präfekt (Statthalter) des römischen Kaisers Tiberius in der römischen Provinz Judäa)
  • "Sheriff von Nottingham" (13./14. Jahrhundert Sheriff von Nottingham, genaue Lebensdaten und Name unbekannt)
  • Vlad III. Drăculea (1448, 1456 bis 1462 und 1476 Herrscher der Walachei)
  • Adolf Hitler (1934 bis 1945 Regierungschef und Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches)
  • Mao Zedong (1949 bis 1976 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas)
  • Gargamel (seit 1959 Erzfeind der Schlümpfe)
  • Andreas Baader (1970 Mitgründer der Roten Armee Fraktion)
  • David McTaggart (1971 Initiator der Gründung von Greenpeace)
  • Saddam Hussein (1979 bis 2003 Staatspräsident und Premierminister des Irak)
  • Alice Schwarzer (1987 Gründerin der PorNO-Kampagne zum Verbot der Pornografie in Deutschland)


[Bearbeiten] Handball im Vergleich

Alle Angaben beziehen sich jeweils - falls nicht anders angegeben - auf die aktuelle Saison (2007/2008) der deutschen Ligen und dort den jeweiligen Höchstwert in jeder Kategorie.

Kategorie Handball Fußball Eishockey Basketball
Etat 6,5 Millionen € (THW Kiel, HSV Hamburg) 60 Millionen € (FC Bayern München) 8 Millionen € (Adler Mannheim) 10 Millionen € (Alba Berlin)
Zuschauerschnitt (2006/2007) 10.250 (THW Kiel) 72.652 (Borussia Dortmund) 13.934 (Kölner Haie) 6.717 (Brose Baskets Bamberg)
Meistertitel 13 (THW Kiel) 20 (FC Bayern München) 19 (Berliner Schlittschuhclub) 14 (Bayer Giants Leverkusen)
Ausländerteil 100% (MT Melsungen) 63,63 % (FC Energie Cottbus) 48 % (Frankfurt Lions) 84,61% (Walter Tigers Tübingen)
Fans weltweit ca. 1.500 bis zu 33 Milliarden ca. 370 Millionen ca. 600.000
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