Kürschnermesser

Aus Harrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eine Auswahl an Kürschnermessern

Das Kürschnermesser erinnert bei der ersten Berührung an ein durch Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (LASER) gefrästes Arbeitsgerät, welches durchaus auch zum Standardequipment eines hohen Offiziers einer extraterrestrischen Raumschiffsflotte gehören könnte. Im Kern ist es ein Werkzeug was es den Menschen ermöglicht, den für unser Überleben unverzichtbaren Balg eines Tieres auf diplomatischem Wege zu erhalten. Ähnlich der Friedenspfeife im Wilden Westen ist es ein Symbol dafür, Differenzen zu beider Seiten Vorteil beizulegen.

Um seinem enormen Stellenwert gerecht zu werden, wird im Eiskunstlaufen ein ganzer Präsentationsabschnitt, die Kür, nach diesem Werkzeug benannt. Anzumerken ist hierbei, dass nur der Präsentationsabschnitt des weiblichen Eiskunstlauf durch die Bezeichnung Kür geadelt wurde. In einer späteren Epoche wurde der männliche Eiskunstlauf unnützerweise versucht zu etablieren, fristet aber zurecht ein absolutes Nischendasein und ist in seiner Wertigkeit etwas über dem Handball angesiedelt, ist also kein Sport im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern eher eine Beschäftigung welche weder Nutzen noch Vorteile birgt, vergleichbar mit dem Zählen von Kieselsteinen.


[Bearbeiten] Anwendung

Der Grundstein einer erfolgreichen Anwendung ist das Erspähen eines Getieres, welches, aus nachvollziehbarem Grund, mit einem prächtigen Pelz gesegnet sein sollte. Das jetzt folgende Ritual läuft seit Urzeiten nach den selben, wohl abgestimmten, Regeln ab:

  1. Um in Verhandlungen mit einem erspähten Getier zu treten, wird ihm aus sicherer Entfernung, gut sichtbar, das Kürschnermesser präsentiert. Meist signalisiert das Tier nun durch entschlossenes Weglaufen seine Verhandlungsbereitschaft.
  2. Auf Grund der Tatsache, dass das Tier wegen seiner immens empfundenen Freude nicht mehr in der Lage ist seinen Bewegungsdrang zu kontrollieren und sich so, trotz erkennbarer Zustimmung, dem das Kürschnermesser präsentierenden Diplomaten zu nähern um ihm sein Fell zu übergeben, wird es zu seinem eigenen Vorteil mit einem gezielten Schuss zwischen die Augen, aus einem reich verzierten Schießprügel, in einen sanften Dämmerzustand versetzt.
  3. Durch das nun reglose auf dem Boden liegen zeigt es dem Verhandlungspartner an, dass es bereit ist sein Fell freiwillig zu übergeben.
  4. Jetzt darf der Mensch, welcher mit dem Tier in Verhandlungen getreten ist, dem Getier das Fell abnehmen. Die freiwillige Regungslosigkeit des Tieres bestätigt nochmal seine Intension das Fell ohne Zwang zu übergeben und macht es seinem Freund besonders leicht ihm dabei zu helfen.
  5. Umgehend wird das Fell nun, unter Zuhilfenahme des Kürschnermessers, dem Tier abgenommen. Es ist also nicht nur ein Symbol, sondern erfüllt zugleich die Funktion eines Multifunktionswerkzeuges.
  6. Die Verhandlungen sind abgeschlossen und die Beteiligten entfernen sich freudig von dem Schauplatz der Verhandlung.

Dem Getier wächst das Fell meist innerhalb von zwei Wochen nach. In dieser Zeitspanne durchlebt es die erstrebenswertesten Augenblicke seines Lebens und empfindet keinerlei Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf. Zudem ist es bis zu viermal so schnell, sein Gehirn schüttet die doppelte Menge an Endorphinen aus und expandiert auf die dreifache Größe des normalen Volumens. So ist es in der Lage auch bis dahin unerreichte Gebiete zu erkunden, zumal es jetzt befähigt ist primitive Fluggeräte und Wasserfahrzeuge zu konstruieren, welches z.B. einem gekürschten Nerz ermöglicht die Hochebenen von Kastilien oder die Inselwelt von Mauritius zu erkunden.


[Bearbeiten] Herstellung

Die Konstruktion eines solchen Kürschnermesser ist eine hoch komplizierte Wissenschaft, mit der sich auf der ganzen Welt Universitäten und nichtstaatliche Forschungseinrichtungen befassen. Die Qualität bestimmt nämlich zu großen Teilen den Verhandlungserfolg bei den ausgewählten Tieren. Die Rohstoffe zur Herstellung kommen ausnahmslos aus den Resten der Fäustelproduktion, welche in ihrer Qualität allen anderen verfügbaren Grundstoffen der Erde überlegen sind. Die Schneide besteht also aus einem Material welches mit dem Schmiedehammer eines Fäustelschmiedes in Berührung kam, was zur Folge hat, dass diese nie zerspringt oder bricht. Gleiches gilt natürlich für den Schaft. Das Zusammensetzen der Messer erfolgt in einem durch eine aus purem Gold bestehende, 1.000 m lange Brücke angeschlossenem Nebenteil des Schmiedetempels in welchem der Fäustel mit gekonnten Handgriffen von Big Brother Harry konstruiert wird. Die Konstrukteure werden ausnahmslos auf Grund ihres Namens ausgewählt, da dies das einzige Kriterium ist anhand dessen man die Qualität des Individuums eindeutig und zweifelsfrei bestimmen kann.

[Bearbeiten] Zeitleiste der Kürschnermesservirtuosen

  • 0952 - 0994 Eckbert vom Ambergau, der Einäugige
  • Aussetzung der Produktion
  • 1081 - 1090 Ekbert II. von Meißen
  • Aussetzung der Produktion
  • 1889 - 1916 Grigori Jefimowitsch Rasputin
  • 1916 - 1927 Fred Perry
  • 1927 - 1986 Emil Bert Hartwig
  • 1986 - 2004 Bert Breit
  • seit 2004 Bert van Marwijk
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge