ProMaHa

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Die Organisation ProMaHa (Pro Manipulation im Handball) setzt sich nachdrücklich für die Legalisierung der Manipulation von Handballspielen durch das Transferieren von Geldbeträgen ein. Der Ansicht der Mitglieder nach ist es auf diese Weise möglich den Handballspielbetrieb drastisch attraktiver zu machen und die so frei werdenden Kapazitäten der überdachten Sportstädten für sinnvolle Aktivitäten zur Verfügung zur stellen.

Die Solidaritätsbekundung gegenüber den beiden beim DHB in Ungnade gefallenen Schiedsrichter Frank Lemme und Bernd Ullrich[1] ist Teil dieses Programms. Denn diese seien die beiden ersten Personen, welche den Mut besitzen sich gegen die im Vergleich zum Handball übermächtig erscheinenden Sportarten Fußball, 4-Cross, 7er-Rugby, Aerobic, Aikido, Air Hockey, Badminton, Bahnengolf, Bankdrücken, Croquet, Curling, Dame, DDC-Frisbee, Eishockey, Electric Boogie, Footvolley, Fuchsjagd, Gummistiefelweitwurf[2], Judo, Klettern, Lateinamerikanische Tänze, Minigolf, Öl-Ringkampf, Racketlon[3], Reifenrodeln, Rodeo, Sandbahnrennen, Skat, Speckbrett[4], Tauziehen, Tennis, Tischtennis, Tipp-Kick, Unterwasserhockey, Zwergenwerfen[5] und Völkerball aufzulehnen und versuchen mit einem völlig revolutionären Ansatz einen bereits tot geglaubten Sport wieder zu reanimieren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Philosophie der Organisation

ProMaHa

Die Unpopularität und das mangelnde Prestige des Handballs basieren vor allem auf dem sehr simplen Spielprinzip, der schnellen Erlernbarkeit, dem wenig attraktiven Spielfluss der zudem oft durch Fouls unterbrochen wird und der unüberschaubaren Anzahl an Toren. Die einfachste Lösung diesem Dilemma zu begegnen ist es den Ausgang der Spiele nur davon Abhängig zu machen wer die höchste Summe für einen Sieg bietet. Dadurch stehen die Ergebnisse der Partien schon vorher fest und ein Austragen der Begegnung entfällt. Die oben genannten Gründe für die Ablehnung des Handballsports entfallen also vollkommen. In einer Übergangsphase besteht die Möglichkeit das Ergebnis der Partien vor dem Anpfiff in der Spielstädte selbst zu veröffentlichen und die zeitliche Länge der Partien schrittweise auf 0 Minuten zu verkürzen bis das Anwesen sein am Spielort völlig überflüssig wird.

Die Kosten der Vereine werden nebenbei drastisch reduziert und eine Insolvenz wie die der HSG Nordhorn 2009[6], ist nahezu ausgeschlossen. Es werden keine spielenden Akteure mehr benötigt d.h. es müssen nicht mehr einige hundert Euro für den gesamten Kader an Gehältern gezahlt, keine Sportstädten für viel Geld gebaut oder gemietet und auch der Großteil des Verwaltungspersonals kann eingespart werden.

Begriffe wie Manipulation oder Schiebung verlieren Ihre negative Bedeutung und man spricht nur noch von einem Siegergeld. Das Mitbieten ist jedem deutschen Staatsbürger über eine eigens dafür eingerichtete Internetplattform hBay, ähnlich dem Internetauktionshaus eBay, oder den Teletext des Senders Neun Live erlaubt, was weitere Möglichkeiten der Vermarktung eröffnet. So ist es zum Beispiel vorstellbar, dass man seinem Partner zum Valentinstag zusätzlich zu dem eigentlichen Präsent einen Sieg dessen Lieblingshandballmannschaft schenkt. Den höheren Betrag erhält der unterlegene Verein, was wiederum zu einer sehr ausgeglichenen Liga führt, denn dem besiegten Mitstreiter steht für die nächste Bieterunde mehr Kapital zur Verfügung. Die Spannung erhält wieder Einzug in die Handballpartien, weil nun auch der Tabellenletzte eine reelle Chance besitzt dem Führenden eine Niederlage beizubringen. Verantwortliche der Bundesligavereine reiben sich bereits hinter verschlossenen Türen die Hände und rechnen mit "Siegergeldern" im hohen dreistelligen Euro Bereich.

Die teils veralteten, historisch gewachsenen Strukturen des DHBs werden auf diese Weise insofern von Grund auf erneuert, als dass ihm nur noch die Aufgabe obliegt die Spielpläne zusammenzustellen und international abzustimmen sowie den Meister zu küren. Der jetzige Verwaltungsapparat wird somit auf vier, auf 400 Euro Basis arbeitende, Mitarbeiter reduzierbar.

Das Zusammenbrechen eines Handballwettmarktes ist nicht zu befürchten, da sich mangels Interesse zu keiner Zeit ein selbiger etablieren konnte.

Auch das enttäuschende Abschneiden der Handballnationalmannschaft bei der WM 2009 veranlasste die ProMaHa an die Öffentlichkeit zu treten. Mit einer der stärksten Wirtschaftsnationen als Partner rückt der Gewinn des Weltmeistertitels wieder in den Bereich des Vorstellbaren. Darüber hinaus ist es auf Grund der nahezu instantan ausgetragenen Partien möglich innerhalb eines Tages mehrmals Welt- und/oder Europameister zu werden. Der Etat des Bundes für den Bereich Sport liegt bei etwa 142 Millionen Euro [7], was die geschätzte nötige Investition von 234 Euro + MwSt. für einen Weltmeistertitel um den Faktor 600.000 übersteigt, die Chancen für einen Titel stehen, nach Berücksichtigung der prozentualen Verteilung der Mittel, bei vergleichsweise überragenden 7,46 Prozent.

[Bearbeiten] Andere Sportarten

Andere Sportarten besitzen leider nicht die nötigen Voraussetzungen um dieses Modell erfolgreich anzuwenden. Der Fußball ist prinzipbedingt ein sehr spannender, attraktiver Sport, welcher erst durch intensives Training und ein Höchstmaß an Begabung perfekt beherrschbar wird. Die hier ausgetragenen Begegnungen fesseln den Zuschauer bis zur letzten Sekunde und spielen in vielen Regionen wirtschaftlich, wie auch gesellschaftlich eine tragende Rolle. Des weiteren sind die Gehälter im Bereich Fußball selbst in unteren Ligen leider um mehrere Größenordnungen höher als die im Bereich Handball, was eine Bestechung effektiv verhindert. Der florierende Wettmarkt mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro ist ein weiterer gewichtiger Punkt, warum eine Projektion des Konzeptes nicht ohne weiteres möglich ist. Die vor 3 Jahren aufgetauchten Vorwürfe gegen den Schiedsrichter Robert Hoyzer sind daher nicht mit dem Ansinnen der ProMaHa vereinbar, da dem Sport in diesem Falle ein beträchtlicher Imageschaden zugefügt wurde.

[Bearbeiten] Zukunft

Die in letzter Zeit aufgedeckten erfolgreichen Manipulationen und Manipulationsversuche [8] bestätigen die ProMaHa zunehmend in ihrer Position, wobei in diesem Zusammenhang vor allem der Versuch des Handballvereins aus Spanien BM Valladolid die Championsleauge am grünen Tisch zu gewinnen zu nennen ist [9]. Dies belegt eindeutig die Tendenz des Handballs hin zu einem rein virtuell ausgetragenem Sport, ähnlich des sehr erfolgreichen, im Internet begeistert von Millionen gespielten, Pokerspiels.

[Bearbeiten] Quellenangaben

  1. Spiegel.de
  2. Gummistiefelweitwurf
  3. Racketlon
  4. Speckbrett
  5. Zwergenwerfen
  6. handball-news.de
  7. Focus.de
  8. Stern.de
  9. Sportbild.de
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