Selbstkühlendes Bierfass

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Ein selbstkühlendes Bierfass ist ein Bierfass, das sich mittels Verdampfungskühlung selbst kühlt.

Das Funktionsprinzip ist folgendes: In einem speziellen Bierfass ist die mit Bier gefüllte Fassblase (A) von einer saugfähigen Schicht umgeben, z. B. Watte (B), die mit Wasser getränkt ist. Um diese Schicht herum befindet sich eine zweite Schicht (C), die Zeolith enthält. Die Schichten (B) und (C) sind evakuiert.

Wird nun durch Öffnen eines Ventils eine Verbindung zwischen (B) und (C) geschaffen, strömt wegen des geringeren Drucks im Zeolith eine große Menge Wasserdampf in die äußere Schicht (C). Der Zeolith bindet (adsorbiert) den Wasserdampf, und weiterer Wasserdampf, der aus der wassergetränkten Schicht (B) verdampft, strömt in die Schicht (C). Die Energie, die das Wasser benötigt, um von der Flüssig- in die Dampfphase überzutreten, wird dem Bier innerhalb der Fassblase (A) in Form von Wärme entzogen. Der Effekt ist stark genug, dass ein Teil des Wassers sogar gefrieren kann.

Durch ein Erhitzen des Fasses in der Brauerei ist der Vorgang reversibel. Das wieder mit Bier befüllte Fass kann dann erneut durch Umlegen eines Hebels gekühlt werden.

Zusätzlich sollte noch erwähnt werden, dass dieses edle Bauwerk vom DFB als achtes Weltwunder vorgeschlagen wurde. Es sollte auf dem Gipfel des Reichstages empor gestemmt werden. Der Antrag scheiterte jedoch, weil alle anderen Länder (außer die USA) der BRD den Krieg erklären wollten, sollte dieses Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden.

PS: Oettinger Bier schmeckt aus beschriebenem Fass betöhrend!

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